Registrierung, Pedaltechnik, Choralspiel und liturgisches sowie konzertantes Repertoire — unterrichtet von einem in Wien ausgebildeten Konzertorganisten, angepasst an Ihr Instrument.
Stunde buchen →Eine Live-Aufnahme von Mirco Lieber mit J. S. Bachs Fantasie in g-moll auf der Orgel — historisch informierte Registrierung und barocke Phrasierung.
Mirco Lieber besitzt einen MMag. der MDW Universität für Musik und darstellende Kunst Wien sowie der Musikakademie Ljubljana, mit Spezialisierung auf Konzertakkordeon, Cembalo, Orgel und Klavier — und über 30 Jahre Unterrichtserfahrung.
Der Unterricht umfasst Manual- und Pedalkoordination, Registrierung, Choralbegleitung sowie liturgisches und konzertantes Repertoire. Ob Sie im Sonntagsgottesdienst spielen oder auf die Konzertbühne hinarbeiten — der Unterricht wird ganz nach Ihrem Instrument und Ihren Zielen gestaltet.
Anders als beim Klavier oder Cembalo entsteht der Klang der Orgel durch Wind, der über Pfeifen strömt (oder, bei Digitalorgeln, durch simulierte Pfeifenreihen) — es gibt keine Saite und keinen Hammer. Jedes Register steuert eine eigene Pfeifenreihe mit eigener Klangfarbe, und das Kombinieren von Registern ("Registrierung") ist der Weg, mit dem Organisten Klangfarbe und Dynamik gestalten, da einzelne Töne keine eigene Anschlagsdynamik besitzen. Gespielt wird meist auf zwei oder drei übereinander liegenden Manualen über einem vollständigen Pedalboard, das mit den Füßen bedient wird — die unabhängige Koordination von Händen und Füßen ist von Anfang an eine zentrale Technik.
Für Pianisten ist der Umstieg bedeutend: Legato entsteht durch Fingerersatz und präzises Timing beim Loslassen der Tasten, nicht durch ein Pedal, und das Pedalboard verlangt eine völlig eigene Technik, unabhängig vom Manualspiel. Viele Schüler beginnen mit reinem Manualspiel und Choralbegleitung, bevor Pedallinien hinzukommen — die Koordination wird schrittweise statt auf einmal aufgebaut.
Ja, uneingeschränkt. Mirco Lieber, MMag. der MDW Universität für Musik und darstellende Kunst Wien sowie der Musikakademie Ljubljana, unterrichtet Orgel seit über 30 Jahren und bietet 1-zu-1-Online-Coaching per Zoom an. Der Unterricht deckt alle zentralen Bereiche ab: Registrierung und Stimmenkombination, Pedaltechnik und Manual-Pedal-Koordination, Choralspiel sowie liturgisches und konzertantes Repertoire. Da die Kamera sowohl Manuale als auch Pedalboard erfassen kann, lässt sich die Fußtechnik online ebenso präzise korrigieren wie im Präsenzunterricht — inklusive gezielter Hinweise zu Fußhaltung sowie Fersen- und Spitzentechnik. Nach jeder Sitzung erhalten Sie eine Aufzeichnung sowie Übungsnotizen, damit Sie zwischen den Terminen gezielt weiterarbeiten können. Der Unterricht wird individuell auf Ihr Instrument — ob Pfeifenorgel, Digitalorgel oder Hausinstrument — sowie auf Ihr Niveau zugeschnitten, vom kompletten Anfänger bis zum fortgeschrittenen Organisten mit konkreten Konzert- oder Gottesdienstzielen. Ein kostenloses Kennenlerngespräch vorab hilft dabei, Ihr Ausgangsniveau und Ihre Ziele gemeinsam einzuschätzen.
Nein, eine Pfeifenorgel ist nicht nötig. Viele Schüler üben zu Hause an einer Digitalorgel, einem zweimanualigen Hausinstrument oder sogar an einem anschlagdynamischen Keyboard mit angeschlossenem Pedal — entscheidend ist, dass mindestens ein Manual sowie idealerweise ein Pedal zum Üben zwischen den Stunden zur Verfügung stehen. Mirco Lieber passt Registrierungs- und Pedaltechnik-Hinweise stets an das Instrument an, das Ihnen tatsächlich zugänglich ist, und viele Schüler wechseln für den regelmäßigen Unterricht ohnehin zusätzlich an eine Kirchen- oder Übungsorgel vor Ort. Für den eigentlichen Unterricht per Zoom genügt Ihr Heiminstrument völlig, da sich Registrierungsprinzipien, Manualtechnik und Pedalkoordination unabhängig vom konkreten Instrument vermitteln lassen und später auf jede Orgel übertragen werden können. So können Sie unabhängig von Ihrem Zugang zu einer Pfeifenorgel jederzeit mit dem Unterricht beginnen, Ihre Fortschritte kontinuierlich aufbauen und das Instrument bei Bedarf im Laufe der Zeit erweitern.
Nein, der Unterricht richtet sich an beide Gruppen gleichermaßen. Viele Schüler von Mirco Lieber sind Kirchenmusiker, die Choräle, Gottesdienstbegleitung und liturgisches Timing vorbereiten — etwa Vorspiele, Modulationen zwischen Strophen und passende Registrierungen für den Sonntagsgottesdienst. Ebenso viele Schüler haben rein konzertante Ziele und arbeiten auf Repertoire von Bach, Buxtehude sowie weiterer Barock- und Romantik-Orgelliteratur hin, ganz ohne kirchlichen Kontext. Da Mirco Lieber selbst als Konzertorganist ausgebildet wurde und über 30 Jahre Unterrichtserfahrung mit beiden Schülergruppen mitbringt, wird der Lehrplan von Anfang an nach Ihren persönlichen Zielen gestaltet statt nach einem festen Schema. Ob Sie regelmäßig im Gottesdienst spielen möchten, sich auf ein Konzert vorbereiten oder einfach aus Freude an der Orgel lernen wollen — der Unterrichtsinhalt, das Repertoire und das Lerntempo richten sich ganz nach Ihnen und lassen sich im Verlauf des Unterrichts jederzeit anpassen.
Beim Klavier schlagen Hämmer die Saiten an, und die Kraft des Anschlags bestimmt unmittelbar Lautstärke und Klangfarbe — diese Anschlagsdynamik ist zentral für ausdrucksstarkes Spiel. Bei der Orgel wird Wind durch Pfeifen geleitet (oder digital simuliert), und jeder Ton klingt bei der gewählten Registerkombination mit gleichbleibender Lautstärke — lauter oder leiser drücken bringt nichts. Ausdruck entsteht stattdessen durch Registrierung — das Auswählen und Kombinieren von Registern — sowie durch Artikulation und Phrasierung. Die Orgel erfordert außerdem eine eigenständige Pedaltechnik: eine separate, mit den Füßen gespielte Tastatur, während die Hände etwas anderes tun — dafür gibt es beim Klavier keine Entsprechung. Die Manualtechnik (Handtechnik) überträgt sich gut zwischen beiden Instrumenten, da beide eine ähnliche Tastaturanordnung nutzen, weshalb sich Pianisten meist schneller an die Orgelmanuale gewöhnen als völlige Anfänger. Auch das Repertoire unterscheidet sich: Die Orgel konzentriert sich auf Bach, Buxtehude und die Barock- und Romantik-Orgelliteratur sowie liturgische Begleitung, während das Klavierrepertoire ein weitaus breiteres Stilspektrum umfasst.
Nein, Klaviervorkenntnisse sind keine Voraussetzung, auch wenn sie hilfreich sind. Wer bereits Klavier, Digitalkeyboard oder Cembalo spielt, bringt eine gewisse Fingerfertigkeit und Notenlesekompetenz mit, wodurch sich die Manualtechnik — also das Spiel auf den Orgeltastaturen — meist etwas schneller erschließt, da die Tastaturanordnung ähnlich ist. Völlige Anfänger ohne jede Tasteninstrument-Erfahrung können jedoch genauso gut mit der Orgel beginnen: Pedaltechnik, Registrierung, Notenlesen und Manualtechnik werden bei Mirco Lieber von Grund auf und unabhängig von Vorkenntnissen unterrichtet. Der Einstieg erfolgt dabei in der Regel über einfache Choralstimmen und reines Manualspiel, bevor schrittweise Pedallinien hinzukommen, sodass sich die Koordination von Händen und Füßen langsam und ohne Überforderung aufbaut. Das individuelle Anfangstempo richtet sich stets nach Ihrem Ausgangsniveau und Lerntempo, nicht nach einem starren Kursplan oder Vergleich mit anderen Schülern. So kommen sowohl erfahrene Pianisten als auch blutige Anfänger sicher und mit realistischen Etappenzielen ans Ziel.
1-zu-1-Coaching ist bereits verfügbar (oben). Ein selbstbestimmter Video-Level-1-Kurs — im gleichen Format wie unsere Klavierkurse — ist derzeit in Entwicklung. Geplante Inhalte:
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